Geschichtstreue Menschen werden sagen, das der keltische Name “Benacus”im Mittelalter durch den germanischen Namen “Garda” ersetzt wirde. Wir glauben aber lieber die Sage, die von der Liebe zwischen dem Wassergott Benacus und der Bergnymphe Engadina erzählt. Der junge Wassergott Benacus hat einst das Meer verlasssen um durch die Welt zu streifen. Seine Reise führte ihn in die magische Bergwelt des Monte Baldo. Hier oben lebte zwischen Almen und einem kleinen Bergsee, umgeben von Zwergen die wunderschöne Nymphe Engadina. Benacus verliebte sich beim erstten Anblick in das blaue Haar der Nymphe und entführte sie aus ihrem Reich. Da Engadina ihren Bergsee so sehr vermisste, versprach der Wassergott, ihr einen grösseren See zu schenken und rammte seinen Dreizack in die Felsen. Sofort strömte klares Wasser in die SChlucht und Benacus liess es zu einem riesigen See aufstauen. Vom Glück erfüllt gab sich Engadina ihrem Wassergott in den Fluten des Sees hin und schenkte dem Wasser das tiefe Blau ihrer Haare. Das Kind, dass sie Benacus blad gebar, nannten sie Garda.
17 September 2018
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